Air2Breeze
Sheila & der CretaMaris Clan - Kreta
und es begab sich ...
...dass LG & ich nach kreta flogen... und wieder sollte es ein urlaub werden, in dem katzen im mittelpunkt stehen sollten... - ich wusste zuvor natürlich, dass es in griechenland generell viele streunende katzen und hunde gibt, die dort in not sind. aber vorab weiss man nicht, ob in der jeweiligen hotelanlage oder im nahen umfeld wirklich katzen anzutreffen sind. - diesmal ging es allerdings sehr besonders zu, dass wir die erste miez sahen. wir sassen nach unsere ankunft und bezug unseres bungalows auf dessen terrasse, als ich auf dem grundstück des benachbarten bungalows in der hintersten ecke bewegung wahrnahm. und was ich dann bei näherer betrachtung sah, verschlug mir doch erstmal die sprache. dort hatte sich tatsächlich eine miezen-mama mit ihren beiden kitten eingerichtet. - zunächst dachte ich, das könnte nur ein traum sein - weil ich den platz eigentlich ein bisschen offen fand - und zu nah bei unbekannten menschen... konnte die miez an dieser stelle geworfen haben? - und war der bungalow zu dem zeitpunkt des werfens vielleicht noch unbewohnt gewesen? - nun, das war jedenfalls meine erst-begegnung mit sheila - so nannte ich die miezen-mama - und ihren beiden kitten - flip&flop...
Sheila & Flip&Flop
nun, aber das war natürlich noch nicht alles, was wir in bezug auf miezen noch erleben sollten... - als erstes ging ich nun mal zum nahgelegenen supermarkt und holte dort katzenfutter für sheila - denn es war natürlich sofort klar, dass sheila hochwertiges futter sehr gut gebrauchen konnte... - der bungalow war auch bewohnt, und die nachbarn fütterten sheila offensichtlich auch, denn es stand ein schälchen mit milch dort. ich bot sheila also futter an - und sie schien ziemlich ausgehungert zu sein, denn sie verschlang zwei portions-tütchen katzenfutter. als ich ihr das erste futter hinstellte, tat ich das von ausserhalb über die mauer der terrasse. dabei hatte ich die rechnung aber ohne sheila gemacht, denn ich wurde sogleich mit einem pfotenhieb bestraft. damit war ich natürlich gewarnt. klar, eine MiezenMama ist nie zu unterschätzen - und dazu noch eine fremde. mit der zeit stellte sich raus, dass sheila sich nicht anfassen liess. sie war zwar nicht scheu, aber streicheln konnte man sie nicht. und auch wenn man ihr gutes tat, musste man sich trotzdem mit seinen händen in acht nehmen. futter hinstellen ging in der regel gefahrlos. aber den leeren futternapf wieder zu entfernen war schon kritischer. da konnte es schnell passieren, dass sheila versuchte, einem noch schnell ihre pfote mit auf den weg zu geben - allerdings war sie später nicht mehr so rigoros wie noch am anfang... sie deutete den hieb dann eher an als dass sie ihn wirklich agressiv ausführte.

Flip
ich fragte mich, wie alt die kitten wohl sein mochten... und warum es nur zwei waren. entweder war das sheilas erster wurf und wirklich nur zwei kitten - oder sie hatte mehr kitten gehabt, und welche verloren... oder evt. welche zurück gelassen bei einem umzug unter stress??? - von daher war es nicht so leicht, das alter der kitties zu schätzen. aber sie waren noch sehr klein und unbeholfen - höchstens 3 - 3,5 wochen alt - und wenn es nur zwei von anfang an waren, dann wären sie vermutlich eher gross gewesen für ihr alter... und dann ganz sicher nicht älter als 3 wochen...

Flop
bei näherer betrachtung war dieser platz von sheila aber doch nicht so schlecht ausgewählt - immer vorausgesetzt, dass sie sich auf einen pakt mit dem menschen verlassen konnte. - und da hatte sie offensichtlich glück. die hotelbediensteten liessen sie gewähren. auf der hotelanlage waren die katzen geduldet... und die derzeitigen bewohner des bungalows waren auch begeistert. leider konnten wir uns nicht wirklich mit ihnen unterhalten... sie waren griechen und sprachen kein englisch - und wir kein griechisch - und sie kein deutsch. damit konnten wir uns also nur mit gestik und mimik unterhalten, was aber ausreichte, um sich darin einig zu sein, dass man sheila mochte... und ich wurde sogar auf die terrasse eingeladen, um die schnullis anschauen zu können. - der teil der terrasse, in dem die kleine familie sich vorzugsweise aufhielt, war ein eckchen, dass nicht gefliest war und "wild bepflanzte" erde war. - rundherum war ein mäuerchen - und dieses "beet" lag etwas abgesenkt... also quaisi eine natürliche wurfkiste. die minis konnte von dort erstmal auch nicht ausbüchsen, weil sie das mini-mäuerchen noch nicht erklimmen konnten. das lernten sie erst in den nächsten tagen... - zur eigentlichen terrasse hin war das "WurfBeet" nach hinten hin durch die umgebende terrassenmauer begrenzt - und somit auch gegen sicht geschützt... und zur terrasse nach innen hin standen die beiden liegen der nachbarn als schutz vor dem "WurfBeet" - und die nachbarn waren so verständnisvoll, dass sie die liegen auch so platzierten, dass ein guter sichtschutz gewährleistet war.
so konnten wir also die kleine familie in freier natur beobachten... und das war wirklich ein tolles geschenk, das miterleben zu dürfen. sheila verliess sich auf ihr futter... und kam auch auf unsere terrasse, wenn wir dort andere miezen fütterten. sie vertraute uns mit der zeit... und zweimal kam es vor, dass sie in LGs anwesenheit einen kleinen spaziergang "um den wohnblock" machte - und LG dabei ihre schnullis anvertraute. dabei verliess sie das nest - schaute zu LG hin als wollte sie sagen: "pass schön auf meine kinder auf - ich bin gleich wieder da..." ... - mit der zeit wurden die schnullis natürlich auch grösser und forscher. wir konnten miterleben, wie sie so langsam die terrasse eroberten... und gegen ende unseres urlaubs auch schafften, die TerrassenMauer zu erklimmen. - man konnte die minis durchaus auch anfassen. sheila hatte nichts dagegen - oder auch mal hoch nehmen. nur sheila selbst war vorsichtig und man liess seine finger besser von ihr. - wenn ihre schnullis sich auf der terrasse rumtrieben, was sie meistens später abends machten, dann stand sheila in ständigem kontakt mit ihnen... sie gurrte ständig zu ihnen hin - so dass sie immer wussten, dass mama in der nähe war - und alles okay war...

nun, aber das war bei weitem noch nicht alles, was wir erlebten... denn am nachmittag des 2. tages bekamen wir erstmals besuch von greta... einer kleinen weiss-grundigen miezi mit schwarzen und braunen flecken... - greta war eine sehr liebe und zutrauliche miezi... aber sowas von abgemagert... wirklich erschreckend...

Greta
in den ersten beiden tagen frass sie was das zeug hielt... und man konnte sich fragen, wo sie all das futter liess... - später dann schien ihr heisshunger gestillt zu sein, und sie ging zu normalen portionen über. - am ende unseres urlaubs hatte sich greta in eine normal aussehende miez verwandelt... - man kann wirklich sagen, dass wir sie aufgepäppelt haben während unseres urlaubs. - greta hatte ein auffallend ausgeprägtes gesäuge... was darauf schliessen liess, dass sie entweder auch kitten irgendwo versteckt hatte... oder vor noch nicht allzu langer zeit gestillt hatte...

Greta - im Hintergrund Sheilas "Wurfbeet" getarnt durch die beiden Liegen
der nächste gast, der sich zu uns gesellte, war feder - so nannte ich diese miezi - ein schwarz-weisse SchnulliMiez mit einen superweichen fell - auch schön glänzend... relativ klein gewachsen - auch sehr schlank, aber nicht so hager wie greta war... - ich nannte sie feder, weil ihr fell so weich war wie daunen... und sie auch quasi von ihrer gestalt her wie eine feder wirkte... so leicht irgendwie... und wenn sie auf der seite lag, dann war ihr körper so flach, dass ich mich fragte, wie in so einem flachen körper alle organe enthalten sein können... - feder war auch erstmal sehr hungrig. - das schien typisch für alle katzen zu sein. sie waren zwar nicht alle unterernährt... und leben vermutlich hauptsächlich von küchenabfällen... und halt dem, was die hotelgäste ihnen geben. wir waren aber auch nicht die einzigen gäste, die die miezen fütterten. einmal sah ich auf einer terrasse eine leere dose whiskas liegen... - andererseits schien es aber wohl auch so zu sein, dass sie nicht unbedingt regelmässig futter hatten. vielleicht nur einmal am tag... oder evt. auch mal gar nichts an einem tag oder vielleicht auch länger (diesen eindruck machte mir greta)... - man darf bei all dem nicht vergessen, dass die miezen natürlich auch eine soziale ordnung haben, die durchaus dafür sorgen kann, dass ein schwächeres tier u. u. nicht ans futter kommt, während sich ein stärkeres tier den magen voll schlägt...

Feder
natürlich war feder noch nicht unser letzter besucher. einen oder zwei tage später gesellte sich ein rot-weisser kleiner kater dazu - pünktchen... er war offensichtlich auch noch sehr jung... ein sehr schönes tier... sehr scheu. anfangs wich er bei der kleinsten bewegung, die man machte, zurück... oder zog sich gleich mehrere meter zurück... mit der zeit wurde er dann zutraulicher... allerdings nie so, dass man sich ihm wirklich hätte nähern können. auch er war wohl sehr ausgehungert... und er weilte meist längere zeit an seinem futternapf, da er diesen nicht in einem rutsch leeren konnte, aber offensichtlich auch nicht stehen lassen wollte. er kam im gegensatz zu unseren anderen kostgängern nur abends...

Pünktchen
einer später nacht wurds lustig... wir kamen gegen mitternacht zum bungalow zurück... und pünktchen war anwesend. ich gab ihm was zu fressen, was sogleich auch sheila auf den plan rief... und zorro, einen weiteren kater, der der letzte war, der sich unserer kleinen futter-gruppe anschloss... - pünktchen versuchte nun offensichtlich einen weiteren kater ans futter bei uns zu führen, ebenfalls noch ein kleineres tier - ein grau-tigerchen. natürlich wollte ich den auch nicht hängen lassen. war ja genug für alle da. - bzw gabs in den lokalen supermärkten genügend nachschub. - der haken war aber nun, dass weder sheila noch zorro den neuling ans futter lassen wollte, so wie es aussah. und der zorro riegelte das gebiet rechts unseres bungalows ab - während sheila die linke seite deckte...

Sheila vertreibt Pünktchen vom Futter, obowhl sie schon grefessen hat. Sie behauptet ihren Rang als KittenMama
ich war bereits im schlafanzug... und dachte mir aber: wenn der kleine nicht zum futter kommen kann, dann muss das futter eben zu ihm gehen. - ich sah pünktchen und seinen kumpel weiter unterhalb unserer terrasse zusammen rumhuschen... also ging ich mit futter die terrassen-treppen hinunter... auf die nächste ebene. - aber sheila, die olle "mistbiene", ging mit mir -hahaha... und so hatte ich mit sheila an meiner seite keine chance, mich dem katerchen zu nähern, da dieser sich immer weiter zurück zog, da er wohl keine lust auf näheren kontakt mit sheila hatte. also musste ich unverrichteter dinge den rückzug antreten. - klar musste ich sheila natürlich auch loben, da sie ja aus ihrer sicht genau das richtige getan hatte... - und damit ging mein nächtlicher schlafanzugausflug zu ende...

Zorro
also komme ich nun zum bereits erwähnten zorro. er tauchte halt auch eines tages auf... und erst dachte ich es wäre feder, aber dann sah ich, dass die zeichung anders war und auch der kopf grösser und das tier insgesamt grösser war... - zorro fühlte sich schnell heimisch... und war ziemlich gesprächig. klagend miaute er sein futter ein... und am abend als er das erste mal auftauchte, frass er eine grosse dose katzenfutter ganz allein. - zorro hatte an der linken seite seines kopfes eine grosse stelle, die ich anfangs für schmutz hielt... und auch sein fell war nicht so perfekt gepflegt wie zb das von feder. - aber bei näherer betrachtung war diese stelle wohl eher eine ältere verletzung, sie so langsam vernarbte... - zorro war nicht scheu, aber doch vorsichtig. er liess sich streicheln, aber man merkte immer, dass er auf der hut war...

meist kamen nicht alle miezen gleichzeitig zum füttern... aber es kam auch vor, dass feder, greta, zorro und sheila gleichzeitig auftauchten. sheila immer nur, um zeigen, dass sie für sich das erste recht beanspruchte. normal hatte sie ja immer ihr futter schon als erste in ihrer ecke auf der terrasse, wo ich es ihr hinbrachte... - aber manchmal musste sie sich einfach zeigen. - wenn alle zugleich anwesen waren, wars schon mal ein bisschen hektisch. für LG war das dann nichts -haha. so mitten im getümmel der raubtiere. man musste dann schon die futterschälchen alle bereit haben... und schnell genug hinstellen, damit es nicht zu stress kam - und dabei natürlich auch die rangfolge beachten. einmal kam es zu einer kleinen schein-attacke von sheila gegen zorro, die aber sehr schnell endete, weil ich sheila unmittelbar ihr futter hinstellte... und zorro dann auch... und damit war wieder ruhe. - zorro erwartete uns manchmal morgens auch schon... und lag dann draussen in der morgensonne auf einer unserer liegen. - öffnete man dann die tür, wurde man mit lautem miauen begrüsst - zorro hatte hunger -hahaha...

nun, das waren also soweit unsere ständigen gäste am bungalow... und sheila natürlich permanent nah bei uns - als direkte nachbarin. abends, wenn unsere nachbarn schon schliefen, dann wurden die kitten fidel... und sie wurden mit jedem tag agiler und sicherer... und wir konnten sie oft auf der terrasse rumhuschen sehen... imm unter den wachen augen und dem gurren ihrer mama. - aber das waren natürlich noch nicht alle miezen, die wir trafen. ich hatte nicht nur feuchtfutter für die schnullis, sondern auch trockenfutter, was sie auch gerne frassen. insbesondere feder war grosser trockenfutter fan... und ebenfalls greta. was erfreulich war: dass sie dazu auch wasser tranken... oder sehr stark verdünnten kaffeeweisser. also auch viel flüssigkeit aufnahmen...

KittenVomPlatz



wenn wir abends unterwegs waren, nahm ich auch katzenfutter mit... entweder PortionsSchälchen oder -Tütchen, weil dies einfach praktisch war... oder auch trockenfutter, um ggfs miezen unterwegs füttern zu können. leider habe ich davon keine fotos, weil das bei nacht und in der situation des fütterns zu schwierig war. dazu hatte ich leider das pech, dass ich den akku meiner nikon-cam leider nach dem laden zu hause im ladegerät gelassen hatte - und somit diese kamera zwar dabei hatte, aber nicht nutzen konnte. und die kleine cannon war solchen situationen nicht gewachsen. und die cam des handys schon mal gar nicht...

Mutter&TochterVomPlatz - schöner und edler gehts kaum noch
einmal trafen wir auf einen schnulli, der vor einem gyros-restaurant sass und gäste anbettelte. dem wollte ich dann eone portion katzenfutter spendieren... aber der süsse sack war verwöhnt. der wollte partout gyros -hahaha. aber das futter nahmen seine kumpane in der angrenzenden seitenstrasse dafür umso lieber und gieriger an. zunächst war nur eine miez dort zu sehen gewesen, aber nachdem das futter auf den "tisch" kam, waren ruckzuck 4 miezen anwesend, die sich das futter dann einverleibten. - ein tütchen hatte ich dann noch... und das bekam später ein süsser ChinesenKater -hahaha. der kleine sah echt zu niedlich aus. er hatte irgendwie ein asiatisches gesichtchen - und war ein ganz süsser sack, der sich auch sehr über die leichte beute aus der tüte freute...

Nofretete
nun, aber sehr speziell war dann noch eine andere begegnung mit miezen, und zwar gab es nahebei einen öffentlichen platz, auf dem ich eines mittags miezen siten sah... gleich mehrere... - und dieser platz sollte sich als eine art fester treffpunkt für ein paar miezen herausstellen, die dort auch abends anzutreffen waren. der platz lag auch nahe zum yachthafen... und da bekamen sie wohl den einen oder anderen fischrest zu fressen. so konnte ich mich auf diese miezen einstellen... und sie abends mal füttern - aber auch mal tagsüber schön aufs foto bannen. - interessant war beim füttern zu sehen, wie die hackordnung funktioniert... oder auch welpenschutz. - zwei kitten, denen ich ein schälchen feuchtfutter gab, und die das hungrig frassen, wurde dann jeweils von einer hinzu kommenden erwachsenen katze, das futter streitig gemacht. - bzw versuchten die erwachsenen das. - in beiden fällen setzen sie den kitten die pfote auf die stirn... - im einen fall war das ein riesiger kater, dess pfote praktisch die ganze stirn des halbwüchsigen kitten bedeckte... aber der MiniSchnulli liess sich nicht beirren... er beugte sein köpfchen ein bisschen zur seite... und frass dann einfach weiter. der kater liess ihn dann aber auch in ruhe. und ähnlich verliefs auch mit dem anderen kitten, dass unverschämterweise von einer katze genötigt wurde, sein fressen abzutreten, obwohl die katze schon ein schälchen gefressen hatte. aber auch dieses kitten liess sich nicht einschüchtern. - das war also ganz interessant.

Nofretete
was auch sehr eindrucksvoll war... als wir eines abends über diesen platz gingen... und die miezen dort sassen... und ich mich also einer graugetigerten bildschönen katze näherte, die dort sass. - sie sass dort wie aus erz gegossen auf ihrem popöchen mit aufrechten vorderpfoten und schwanz um die vorderpfoten gelegt... und schaute "geradeaus". - nun dachte ich, wenn ich mich nähere, dann wird sie sicher abhauen... aber weit gefehlt. sie blieb sitzen... regte sich nicht... und ich konnte sie über den kopf ihren rücken hinunter streicheln - und sie zeigte weiterhin keine reaktion. so als wäre ich luft und würde sie gar nicht streicheln. sowas hab ich auch noch nicht erlebt. sowas von "arrogant" und "stolz" - so wirkte es - und so nannte ich diese miezi "nofretete" - am nächsten tag dann allerdings war nofrete wieder da... und da war sie dann durchaus für einen kleinen flirt mit mir aufgelegt und taute auf...

Felicitas - scharfe Krallen hat sie - aber sie gehört zu den miezen, die diese im Spiel umsichtig einsetzen
nun, aber damit sind noch nicht alle miezen vorgestellt, mit denen ich bekanntschaft schloss. - eines schönen tages lagen wir am pool, als ich auf der mauer, die den pool vom strand trennte, eine miez sah. und was für eine!!! ein echtes model war sie... und natürlich war ich ruckizucki runter von meiner liege und hin zu der miezi, die auch nicht scheu war und wohl lust hatte - und grad auch zeit hatte - sich mit mir abzugeben. sie folgte mir zurück zur liege... und wir spielten mit einem band, dass ich im rucksack hatte. ich fand, dass "felicitas" ein passender name für diese miez war... sie hatte ein tolles weiches fell... und war einfach eine süsse SchnulliMiez - und von allen miezen, mit denen ich auf kreta in näheren kontakt kam, die schmusigste und anhänglichste...

Felicitas - ein wahre EdelKatze in ihrer Erscheinung und auch in ihrem Charakter
es machte spass mit felicitas zu spielen... sie war eine sensible miez, die ihre krallen nur soweit einsetzte, wie es halt nötig war, aber sie einzog, sobald sie mit meiner haut in kontakt kam. als ich das spiel dann einstellte, hüpfte felicitas mal eben auf meine liege... frei nach dem motto: wahre freunde teilen alles. - etwas später kam dann eine frau zu uns - und bracht felicitas kaffeeweisser - den sie offensichtlich sehr mochte... - und da wir dann auch den pool verlassen wollten, beschloss ich, nochmal zurück zu kommen... und felicitas katzenfutter vorbei zu bringen. das hatte sie sich wirklich verdient. - und als ich dann wieder zurück am pool war, war felicitas tatsächlich auch noch da... und machte sich über das katzenfutter her. derweil kam ich mit der dame ins gespräch, die ihr vorher den kaffeeweisser gegeben hatte... und sie meinte, dass sie felicitas nun schon 4 jahre lang kennen würde. sie war stammgast in diesem hotel. und das war natürlich eine sehr gute nachricht zu hören, dass miezen auf dieser hotelanlage eine chance hatten, älter zu werden... und dass sie offensichtlich wirklich geduldet waren. - felicitas machte einen guten eindruck in gesundheitlicher hinischt. - sie war übrigens LGs miezi... denn es sollte sich herausstellen, dass sie voll auf LG abfuhr...

eines abends gingen wir nach dem abendessen in den hotelgarten... und dort sass felicitas. - sie lag auf einem treppen-mäuerchen... und wir setzten uns zu ihr. schon bald kam sie zu mir auf den schoss, wo sie aber nicht lange blieb, sondern weiter zu LG ging... und sichs bei ihr gemütlich machte... - der versuch, sie wieder zurück zu mir zu verfrachten, schlug fehlt. felicitas wollte LG!!! - und dann kam ein netter mensch - ein rumäne - wie sich später herausstellen sollte - der felicitas hähnchen vom buffet mitbrachte. er meinte, sie wäre das gewohnt und würde deshalb dort sitzen und warten. - aha!!! es gab schon auch noch andere menschen mit herz für katzen. - nun, nach dem fressen verliessen wir felicitas... aber sie kam mit uns mit. sie folgte uns bis zu unserem bungalow. und das war schon sehr speziell... zumal sie ja nun keinen hunger mehr hatte...

am nächsten morgen gings dann für uns sehr früh los auf eine tagestour zur samaria schucht, die wir durchwandern wollten. und als wir in die HotelLobby kamen, um unser FrühstücksPaket in Empfang zu nehmen - wer kam uns da entgegen??? - Felicitas -haha. und sie ging laut miauend auf LG zu... - der angestellte des hotels liess sich nichts anmerken - womit klar war, dass die miezen zumindest geduldet waren. - und so ne miez in der lobby des hotels ist schon ein echtes schmuckstück - das konnten wir schon früher auch in anderen hotels feststellen... - und es lässt sich in den grossen hotels wohl auch kaum vermeiden, dass sie in die häusr kommen, da es da immer irgendwo offene eingänge gibt... teils solche, die nicht mal türen haben... - soweit also felicitas...

LaSpecia
nun... damit war aber felicitas noch nicht die letzte miez, die ich euch hier vorstellen möchte... - es begab sich, dass wir uns auf den weg durch die SamariaSchlucht machten... eine Wanderung durch die längste Schlucht Europas... - da unser hotel ziemlich entfernt und abseits der schlucht lag, hiess das für uns sehr früh aufzustehen. - mit dem schon weiter oben erwähnten schönen erlebnis, dass uns morgens in der HoteLobby felicitas begrüsst hatte... - um 5 uhr früh gings mit dem bus richtung schlucht. eine lange und nicht ganz leichte tour für den ungeübten wanderer. und davon gabs wohl einige unterwegs. DER hit schlechthin war eine junge dame in hi-heels - sehr lustig anzusehen, wie sie durchs gelände ging - und ohne ihren freund (der übrigens den anforderungen entsprechend "ausgerüstet" war) wäre sie wohl kaum durch die schlucht gekommen...

aaaaber... meine persönliche belohnung am ende der wanderung war dann LaSpecia. am ende der schlucht, nachdem man den ausgang schon passiert hat, kommt man zu einer kleinen taverne... wo wir ursprgl. etwas trinken wollten... und dort sass - "dick und breit" - LaSpecia - ganz so als hätte sie nur auf mich gewartet... - LaSpecia war eine sehr zutrauliche und liebe miez. eine schönheit zudem... und schien wohl sowas wie die AnimierDame dieser taverne zu sein... denn sie wich nicht von meiner seite - und sooooo gerne hätte ich nun dort einen drink genommen, aber LG hatte es sich anders überlegt und wollte lieber weiter in richtung zur fähre...

so war meine begegnung mit LaSpecia leider nur eine kurze... aber auf jeden fall eine bleibende und prägende. selten nur hatte ich innerhalb so kurzer zeit eine so vertraute nähe mit einer bis dahin völlig fremden miez. - es dauerte nicht lange, bis LaSpezia auf meinem schoss sass... und hätte ich meinen rucksack geöffnet, wäre sie wahrscheinlich auch dort reingekrochen... - LaSpecia - eine SuperSüsseSchnulliMiez (die ich natürlich am liebsten mit nach hause genommen hätte...)...
